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Umwelt und Energie

Die Globalisierung der Wirtschaft, der Wettbewerb der großen Regionen, demographische Entwicklungen, eine Zunahme der beruflichen und privaten Mobilität, ein geändertes Reise- und Freizeitverhalten der Bevölkerung, eine Ausweitung der Wohnfläche im Durchschnitt je Einwohner und auch ein größerer Bestand an Kraftfahrzeugen sind einige der Faktoren, die zu einer starken Inanspruchnahme der natürlichen Ressourcen geführt haben. Um die natürlichen Lebensgrundlagen für die kommenden Generationen zu bewahren, sind breit gefächerte und umfangreiche Anstrengungen und Maßnahmen erforderlich. Gerade nach der Energiewende des Jahres 2011 ist hier konsequentes Handeln auch in der Kommune gefragt.

Stuttgart ist geprägt durch einen hohen Anteil an Grünflächen, die im Innenbereich, den Halbhöhenlagen wie auch den äußeren Stadtbezirken vorhanden sind. 39% der Stadtfläche sind als Landschaftsschutz- bzw. Naturschutzgebiete ausgewiesen. Diesen hohen Anteil zu erhalten und sogar noch weiter auszubauen, bleibt uneingeschränkt Zielsetzung der Politik der CDU in Stuttgart.

Die Qualität der Luft in Stuttgart ist in den letzten Jahren deutlich besser geworden. Allerdings wurden gerade im Bereich Feinstaub noch nicht die durch EU-Recht eingeführten Grenzwerte erreicht. Dies liegt auch an der Topographie und Verkehrssituation unserer Stadt. Mit einer "Verteufelung" des Autos und der "Gängelung" der Autofahrer ist hier nichts konkret zu erreichen, sondern nur mit einer verbesserten Technik bei Autos und ihren Antrieben, intelligenten Systemen des Straßenverkehrs (z.B. Verkehrslenkung - und Verkehrssteuerung, Verflüssigung des Verkehrs) sowie den von der CDU geforderten größeren Umfahrungsstraßen, deren Planung und Finanzierung Aufgabe des Bundes ist.

Im Rahmen unserer Politik für die lebenswichtigen Bereiche Umwelt und Klima unterstützen wir die Aufgabenfelder der Klima- und Energiepolitik in Stuttgart nach dem städtischen Klimaschutzkonzept. Beispielhaft für unsere Forderungen und unsere politischen Aufgabenfelder nennen wir:

  • Für das Klima im Stuttgarter Talkessel - auch als Maßnahme zu städtebaulichen Gestaltung - haben die Halbhöhenlagen mit ihren Grünzügen eine besonders wichtige Bedeutung.
  • Nach- und Neupflanzungen von Bäumen - in der Innenstadt wie in den äußeren Stadtbezirken - haben hohe Priorität. Hier sehen wir noch Nachholbedarf, der Zug um Zug befriedigt werden soll.
  • Ausgleichsmaßnahmen für Eingriffe in Natur und Umwelt sollen zeitgleich sowie im Umfeld der den Ausgleich auslösenden Tatbestände erfolgen. Ist dies nicht möglich, müssen Ausgleichsmaßnahmen zumindest auf Stuttgarter Gemarkung erfolgen.
  • Weitere Bereiche des Neckars sollen renaturiert werden. Auch dadurch soll eine stärkere Vernetzung des Flusses mit den Hängen zur Schaffung von Naturräumen, Erholungszonen und Naturerlebnisbereichen erreicht werden.
  • Die Fortführung des Energiesparprogramms, damit durch die städtische Förderung ein zusätzlicher Anreiz zur Modernisierung des Wohnungsbestandes und die Einführung von regenerativen Energien besteht. Ziel ist die Reduktion des Energieverbrauchs sowie der Schadstoffemissionen.
  • Die besondere Beachtung und Maßnahmen zum Schutz unserer Mineralwasser- und Heilwasserquellen. Dieses Juwel unserer Stadt muss ohne jegliche Einschränkungen für unsere und für die kommenden Generationen erhalten werden.
  • Die Schaffung eines noch attraktiveren ÖPNV-Angebots, damit noch mehr Menschen in unserer Stadt und Region bei ihren täglichen Wegen vom Auto in die Beförderungsmittel des ÖPNV umsteigen.
  • Der stadtweite Ausbau der Integrierten Verkehrsleitzentrale zur Verkehrssteuerung und Verkehrslenkung auch mit dem Ziel, Schadstoffbelastungen zu reduzieren.
  • Die Erstellung eines Lärmaktionsplans für die gesamte Stadt und - im Rahmen der öffentlichen Haushaltslage - Förderung von Schallschutzmassnahmen, wo die Notwendigkeit einer Realisierung hohe Priorität hat.
  • Ein LKW-Durchfahrtsverbot im gesamten Stadtgebiet, damit Stuttgart nicht als Abkürzungsstrecke genutzt wird. Der LKW-Verkehr soll auf den Ziel- und Quellverkehr beschränkt werden.

Die stärkere Aufklärung und intensivere Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen des Klimaschutzkonzepts Stuttgart.

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