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Städtebau und Stadtentwicklung

Im Vergleich mit anderen Großstädten in Deutschland braucht Stuttgart bei der Lebensqualität keinen Vergleich zu scheuen – im Gegenteil steht Stuttgart im Ranking unter den deutschen Großstädten ganz oben. Wir sind stolz auf diesen hohen Standard unserer Stadt und wollen ihn für die Zukunft sichern.

Unsere Stadtlandschaft ist einzigartig: Hügel, Täler, viele und weite Grünanlagen, Wälder, Weinberge in den Stadtbezirken und mitten in der Innenstadt, Parkanlagen, unser durch die Stadt fließender Neckar, das „Grüne U“ mit dem Erholungspark Killesberg bilden ein besonderes Stadtpanorama. Im Zentrum zählt der immer beliebter gewordene Schlossplatz zu den schönsten Plätzen Deutschlands.

Zu einem lebens- und liebenswerten Stuttgart gehören auch das Stadtbild prägende Bauwerke, die Stuttgart zu einer Stadt der Architektur gemacht haben – wegweisende Bauten wie Fernseh- und Tagblattturm, Weißenhofsiedlung, Neue Staatsgalerie und Kunstmuseum am Schlossplatz, aber auch Mercedes-Benz- und Porsche-Museum und die Bibliothek des 21. Jahrhunderts. Werte aus alter Bausubstanz zu sichern und mit innovativer Architektur Zukunft zu gestalten ist und bleibt Hauptaufgabe für alle Stadtplanung.

Die Folgen der demographischen Entwicklung müssen in der Stadtentwicklung noch stärker berücksichtigt werden als bisher. Bei der Schaffung neuen Wohnraums, den wir in Stuttgart dringend brauchen, wollen wir eine generationenübergreifende Bauplanung und -ausführung, damit in neu gebauten Wohnzentren und Wohneinheiten die junge Generation und Familien mit Kindern ebenso wie Senioren gut und angenehm wohnen können.

Unsere Stadt muss behindertengerechter gestaltet werden. Beispiele sind barrierefreie Zugänge zu allen öffentlichen Gebäuden, auch zu bereits bestehenden Einrichtungen von Freizeit, Erholung und Sport und zu Wohnanlagen sowie Bordsteinabsenkungen sowie mehr blindengerechte Ampelanlagen an Fußgängerüberwegen. Geh- und Überwege müssen bei Neugestaltung und -planung noch mehr auf den Bedarf von Fußgängern mit Kinderwagen einerseits, mit Rollatoren und Rollstühlen andererseits ausgerichtet werden, um mehr Sicherheit für die Älteren wie für die Jüngsten zu schaffen.

Auch Radwege und Straßenbereiche für Radfahrer gehören zum Bild einer modernen Großstadt, in der zur Mobilität - vor allem zur umweltschonenden Fortbewegung - auch das Fahrrad zählt. Dies gilt auch für unsere Stadt, in der das Fahrrad trotz der besonderen Topographie einen größeren Stellenwert bei der Neu- und Umplanung von Straßen und Verkehrsbereichen gewinnen muss.

Von großer Bedeutung in den nächsten Jahren wird die Bebauung des Geländes von Stuttgart 21 sein: Sie ist eine bedeutsame stadtplanerische Herausforderung. Wo derzeit noch riesige Gleis-anlangen liegen und Flächen belegen, wird ein städtebaulicher Mix aus Wohnen, Arbeiten, Leben und Erholen entstehen. Wir gewinnen damit eine große Erweiterung unserer Innenstadt, weil mit Stuttgart 21 ein neuer Stadtteil mit einer großflächigen Erweiterung der Schlossgartenanlagen und des Rosensteinparks entsteht. Durch die Schaffung von rund 60 ha neuer Wohnbauflächen wird zudem der Siedlungsdruck in den Außenstadtbezirken reduziert und die landschaftlichen Freiräume erhalten. Wie das neue Quartier aussieht, liegt in den Händen der Bürger.

In der Innenstadt werden schon bald das „Gerber“ an der Paulinenbrücke und das Projekt „Da Vinci“ zwischen Marktplatz und Karlsplatz maßgeblich zur Stadtentwicklung beitragen; mit neuen attraktiven Möglichkeiten des Einkaufens, Wohnens, Arbeitens und eines breiten Dienstleistungsangebots werden diese Zentren zur Aufwertung der Innenstadt führen. Damit wird die Anziehungskraft und Attraktivität Stuttgarts weit über unsere Stadtgrenzen hinaus gestärkt.

Die Umgestaltung der Konrad-Adenauer-Straße ist seit langem Wunsch der CDU, um einen erlebbaren Stadtraum zwischen Charlottenplatz und Gebhard-Müller-Platz zu schaffen und die herausragenden Kultureinrichtungen unserer Stadt angemessen wirken zu lassen. Wir setzen uns für die Realisierung der im Wettbewerb gefundenen städtebaulichen Lösung ein, da sie die heute trennende Wirkung der Konrad-Adenauer-Straße überwindet und neue Verbindungen schafft, sofern deren Umsetzung zu vertretbaren Kosten möglich ist.

Stadtentwicklung darf in der Innenstadt nicht Halt machen. Stadtentwicklung und damit verbunden die Identität und Lebensqualität einer Stadt und ihrer Menschen gehören gleichermaßen zur Innenstadt wie zu den Außenstadtbezirken Stuttgarts. Mit vielen gerade in den letzten Jahren realisierten Projekten in den äußeren Stadtbezirken sind wir hierbei auf einem guten Weg.

Um auch langfristig die Einwohnerzahl unserer Stadt bei etwa 590.000 Bürgerinnen und Bürgern zu halten, bedarf es in den kommenden Jahren verstärkter Anstrengungen im Wohnungsbau. Hierzu bedarf es rechnerisch der jährlichen Fertigstellung von 1.500 Wohneinheiten. Für die CDU hat dabei Innenentwicklung Vorrang vor Außenentwicklung, die wir jedoch im Einzelfall nach sorgfältiger Prüfung und Abwägung aller Argumente auch in Zukunft nicht ausschließen. Eine stabile Einwohnerzahl ist die Voraussetzung dafür, dass die öffentliche Infrastruktur wie Schulen, Kinderbetreuungs-einrichtungen, Bibliotheken, etc. ebenso wie die Nahversorgung in den Stadtteilen aufrecht erhalten werden können.

Für die Nahversorgung wie für das soziale Miteinander in den Stadtbezirken ist es wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger dort auch einkaufen können. Zur Stärkung und Belebung des Einzelhandels in den verschiedenen Stadtteilzentren ist ein modernes Stadtteilmanagement erforderlich. Mit einem flexiblen Stadtteilmarketing kann die Einzelhandelssituation im Interesse der Verbraucher und Konsumenten wie auch der Händler am besten weiter entwickelt werden.

"Stadt am Fluss" darf nicht nur Wunschvorstellung bleiben: Der Neckar muss stärker in das Leben, den Freizeit- und Erholungsbereich der Bürgerinnen und Bürger einbezogen werden. Erste kleinere Maßnahmen dazu wurden bereits umgesetzt. Die Renaturierung eines Uferbereichs in Bad Cannstatt war und ist ein guter Ansatz für die Verbesserung der Aufenthaltsqualität der Menschen und auch vieler Tierarten und fördert die Bedeutung der Uferzonen als Naherholungsgebiet. Weitere Maß-nahmen, wie z.B. der Travertinpark in Bad Cannstatt, müssen Zug um Zug folgen. Der Einsatz von Fördermitteln des Bundes, des Landes, der lokalen Wirtschaft und von Stiftungen ist dabei denkbar und für eine schnellere Realisierung bedeutsam.

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